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Profil von Helena Skywalker Avatar/Infotext
Registriert am: 19.10.2008
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Geschlecht: weiblich
Geburtstag: 02.12.1985

Herkunft: Naboo
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bursting flame

Helena Skywalker ist offline

Charakter: Helena Skywalker Avatar
Rasse: Mensch Größe: 1,74 m
Geschlecht: weiblich Gewicht: 61 kg
Alter: 18 Jahre Augenfarbe: blau
Geburtsort: Naboo Haarfarbe: kupferrot
Rang: Padawan Hautfarbe: hell
Familie: ledig Besonderheiten: Rastazöpfe
Erste Waffe: blaues Lichtschwert Zweite Waffe: kupferrotes Lichtschwert

°Helena Luca Skywalker wurde als Tochter des Senators Korin Skywalker und seiner Frau, der Ärztin Dionie Skywalker geboren.

°Korin ist der Senator des Planeten Naboo und nicht nur auf seinem Heimatplaneten bekannt. Das Erste, was jeder über ihn weiß, ist, dass er ein Nachfahre des berühmten Luke Skywalkers ist. Das verrät jedoch nicht nur der Nachname. Korin wird nicht müde, seine Verwandschaft mit Luke, Padmé Amidala und Leia Organa Solo zu betonen und so seine hervorragenden Qualitäten als Staatsmann und Anführer zu betonen. Ohne Zweifel ist Korin ein guter Politiker und hat viel für Naboo und die Neue Republik getan, doch seine Tochter Helena nimmt es ihm übel, sie so früh ins Rampenlicht gezerrt zu haben, so dass es schwierig ist, ihren Namen nicht irgendwann einmal gehört zu haben.

°Und nicht nur als Tochter der Senators Skywalker ist Helena bekannt. Ihr Vater benutzt auch gerne die Arbeit seiner Frau Dionie als Bonus für seine Kampagnen. Dionie ist eine hochqualifizierte Ärztin, die zusammen mit anderen Ärzten als Team gerufen wird, wenn Planeten nicht Herr bestimmter Krankheiten werden. Schon so einige Seuchen hat Dionies Team eingeschränkt, bekämpft und besiegt. Für Korin sind diese Erfolge seiner Frau von Vorteil und er nutzt sie geschickt. So sind nicht nur Korin, sondern auch Dionie und Helena in der Öffentlichkeit bekannt.

°Helena ist zwar ein Wunschkind, war jedoch alles andere als geplant. Als Dionie ihre Schwangerschaft entdeckte, waren sie und Korin gerade an weit voneinander entfernten Orten in der Galaxis. Die Tatsache, dass sie ein Kind trug, machte Dionie im ersten Moment nicht unbedingt glücklich, denn schon jetzt konnte sie absehen, dass es ihr und Korin nicht möglich sein würde an dem Leben ihres Kindes so teilzunehmen, wie sie es sich wünschten. Und zudem war ihre Arbeit auch nicht immer ungefährlich. Bald überwog aber die Freude, auch wenn sich die dunklen Wolken nicht ganz verzogen.

°Nachdem sie ihren Kampf gegen die Seuche gewonnen hatte, kehrte sie nach Naboo zurück, wo sie von einem aufgeregtem Korin empfangen wurde. Dionie hatte dem Senator auf der Rückreise die freudige Nachricht mitgeteilt. In den schützenden Armen ihres Mannes erlaubte es sich Dionie, sich aus vollstem Herzen über dieses Geschenk zu freuen. Vier Monate verbrachte das Ehepaar zusammen und beobachtete gespannt Dionies wachsenden Bauch.

°Aber die Wirklichkeit holte die Skywalker-Familie im sechsten Monat von Dionies Schwangerschaft wieder ein. Ein Planet bat die Neue Republik, ihm bei der Loslösung vom Imperium zu helfen und die Untergrundregierung wollte nur Korin als Repräsentant der Neuen Republik. Nun steckte der Senator in einem Zwiespalt. Sein Herz wollte, dass er bei seiner Frau und seinem ungeborenem Kind blieb, sein Verstand sagte, dass er die Bitte des Planeten nicht ablehnen konnte.

°Dionie beendete Korins Kampf, indem sie ihm sagte, sie werde ihm nicht verzeihen, wenn er nicht ginge. Und er sich selbst auch nicht. Sie wolle nicht mit einem Mann zusammenleben, der sie und das Kind anschaue und ihnen still vorwerfe, dass sie ihm einen Erfolg genommen hätten. Weinend schloss Korin seine schwangere Frau in die Arme und flüsterte ihr seinen Namenswunsch für das Kind ins Ohr, falls er es nicht rechtzeitig zur Geburt schaffen sollte. Wütend stieß Dionie ihn zurück und fauchte ihn an, er solle sich ja nicht einbilden, dass sie ihm verzeihe, wenn er sie mit all den Schmerzen alleine ließe. Trotz seiner Tränen musste Korin lachen und versprach seiner geliebten Frau, alles zu tun, um rechtzeitig da zu sein. Lange standen Korin und Dionie nach diesem Gespräch noch engumschlungen da und genossen die Nähe des anderen, die sie so bald aufgeben mussten.

°Beim Abschied waren Korin und Dionie in gedrückter Stimmung. Zur Unterstützung waren auch Dionies Schwester Callie und ihr Mann Timas gekommen, hielten sich aber im Hintergrund, um die Zweisamkeit des Ehepaars nicht zu stören.
Viele Worte wechselten die beiden nicht. Es gab nichts mehr zu sagen, nur noch zu fühlen. Nach einem letzten Kuss bestieg Korin seinen Transporter und startete zu seiner Mission.
Zurück blieb die schwangere Dionie, flankiert von Callie und Timas.

°Es gab keine Diskussion darüber, wo Dionie die Monate bis zur Geburt wohnen würde. Callie richtete eines ihrer Gästezimmer her und Dionie fügte sich ohne Widerspruch. Sie war froh nicht alleine sein zu müssen. Trotzdem nahm sie nur am Rande am Familienleben der Haleynes teil. Mehr Zeit verbrachte sie in ihrem Zimmer oder im Garten und klammerte sich an die Erinnerungen an Korin, um ihn irgendwie um sich zu haben.
Eines Abends war es plötzlich so weit. Bei Dionie setzten die Wehen ein. Sie bestand darauf in eines der Geburtshäuser der Hauptstadt von Naboo gebracht zu werden und Callie und Timas widersprachen nicht.

°Die Wehen dauerten mehrere Stunden und Callie wurde immer nervöser. Würde ihr Schwager es nicht rechtzeitig schaffen und seine Frau doch bei der Geburt alleine lassen? War etwas passiert, was es ihm unmöglich gemacht hatte aufzubrechen? Timas versuchte so gut es irgend möglich war, seine Frau zu beruhigen.
Dionie hingegen war vollkommen ruhig. Sie wusste Korin würde kommen. Er hatte es ihr versprochen. Ihr Mann hielt immer, was er versprach. Die Wehen folgten immer kürzeren Abständen. Es war klar, lange würde es nun nicht mehr dauern. Wo war Korin?
Buchstäblich in letzter Sekunde öffnete sich die Tür zum Kreissaal und ein blonder Mann mit Bart trat ein und eilte an die Seite seiner Frau. Glücklich schlossen Korin und Dionie sich in die Arme.
Mit der Unterstützung und der Ruhe, die ihr Mann ihr gab, war es für Dionie einfach ihre Tochter das Licht der Welt erblicken zu lassen. Weinend hätschelten Vater und Mutter das laut brüllende Mädchen mit dem feuerrotem Flaum auf dem Kopf. Dionie lächelte Korin an:
"Darf ich dir vorstellen: Helena Luca Skywalker"

° Es verging ein halbes Jahr mit schönstem Familienglück. Korin und Dionie kümmerten sich hingebungsvoll um ihre kleine Tochter, die von Tag zu Tag mehr lernte. Bald hatten sie einen krabbelnden rothaarigen Wirbelwind im Haus, der alles in den Mund steckte, was ihm in die kleinen Finger kam. Jedes Mal, wenn Helena einen ihrer Elternteile erblickte, lächelte sie ihr breites, glückliches Kinderlächeln. Sie fühlte sich vollkommen zufrieden und von ihren Eltern beschützt.

°Dieses Idyll bekam einen großen Dämpfer, als sich gleichzeitig politische Turbulenzen und eine Seuche auf einem entfernten Planeten abzeichneten. Nach einer langen Konferenz mit Callie und Timas beschlossen Korin und Dionie, Helena für die Zeit ihrer beiden Aufträge bei den Haleynes unterzubringen.
Helena verstand nicht, was plötzlich los war. Sie kannte die Gesichter von Callie und Timas, doch wo waren die ihrer Eltern? Mit großen unwissenden Kinderaugen beäugte sie die ihr eher unvertrauten Gesichter.

°Je älter Helena wurde desto mehr verstand sie, was mit ihr geschah. Sie lernte, dass ihre Eltern wichtige Dinge erledigen mussten, bei denen es für ein Kind wie sie es war zu gefährlich sein würde. In dieser Zeit wohnte sie bei Tante Callie und Onkel Timas und durfte mit ihren Cousine Sarissa und den Zwillingen Aric und Deric spielen.
Sie lernte die fünf zu lieben und in ihren Cousins so etwas wie Geschwister zu sehen.
Trotzdem kroch bei jedem Abschied ihrer Eltern eine Leere in Helenas Herz. Das Mädchen wurde aufbrausend und ihre Laune wechselte häufiger in weniger als einer Sekunde von ′Friede,Freude, Eierkuchen′ zu wildem Geschrei und Wutanfällen.
Sie fühlte sich verlassen und wählte doch die Einsamkeit, um mit den Gefühlen in ihrem Inneren fertig zu werden. Häufig schlich sie sich davon und streunte auf den Straßen von Naboo umher. Gefahr drohte ihr auf diesem friedlebenden Planeten nie.

°Wenn ihr Vater und ihre Mutter doch einmal da waren, verging keine gemeinsam verbrachte Zeit ohne öffentliche Auftritte. Stolz zeigte Korin seine hübsche Frau und seine süße Tochter der Öffentlichkeit. Dabei verkannte er Helenas zunehmende Stille als Schüchternheit. In Wirklichkeit begann Helena diese Auftritte zu hassen. Jeder kannte sie und sah sie doch nicht als die Person, die sie war, sondern als die Tochter berühmter Eltern, die zufällig auch noch von einem der bekanntesten Männer der Galaxie abstammte.

°Und bald hatte Korin noch einen Grund zur Freude. Am Anfang hatte man die sich bewegenden Gegenstände in Helenas Nähe und ihre schnellen Reflexe als Zufälle abgetan. Nach einiger Zeit waren sich Callie und Timas, bei denen Helena die meiste Zeit verbrachte, jedoch sicher, dass Helena machtsensitiv war. Das war eine ganz schöne Überraschung, denn seit seinem Urahn Ben Skywalker war niemand in Korins Zweig der Familie genug begabt gewesen, um zum Jedi ausgebildet zu werden. Nun hatte er eine Tochter, die seine Verbindung zu Luke Skywalker fester werden ließ. Stolz machte er Helenas Machtsensivität bekannt und kündigte an, dass seine Tochter eine Jedi werden würde, wenn der Orden sie annahm.

°Im Alter von fünf Jahren war es soweit. Helena wurde dem neuen Jedi-Orden vorgestellt und aufgenommen. Ihre Eltern sah sie dadurch auch nicht häufiger. Korin war zwar oft ebenfalls auf Coruscant, hatte jedoch oft anderes zu tun. Und Dionie nahm weiterhin Missionen in der ganzen Galaxis an. Nur der Name ′Skywalker′ erinnerte sie an ihre besondere Beziehung mit ihnen.
Trotzdem ruhten anfangs Augen aus der ganzen Neuen Republik auf ihr. Wie würde sich die Nachfahrin von Luke Skywalker schlagen? Schon in dieser frühen Phase ihrer Ausbildung wurde ihre Abstammung für Helena eher zu einem Fluch als zu einem Segen. Trotzig erzähle sie jedem, der es nicht hören wollte, sie sei Helena und nicht Luke Skywalkers Nachfahrin.

°Der Orden der Jedi griff jedoch bald ein und sorgte für die dringend benötigte Ruhe. Endlich hatte Helena Zeit, sich intensiv dem Studium der Macht zu widmen und auch die Anspielungen auf ihre Abstammung wurden weniger und verstummten innerhalb der Jedi bald so gut wie ganz.

°Helena bekam Velana ho′Ghima als ihre Meisterin. Sie war einer der Jedi, die in Helena nicht ausschließlich Luke Skywalkers Nachfahrin, sondern eine junge, begabte Jedi sah. Helena spürte dies sofort und akzeptierte sie daher. Trotzdem war das Verhältnis zwischen Meisterin und Padawan von Anfang an nicht perfekt. Velana kam nur schwer mit Helenas Hang zum Widersprechen und ihrer aufbrausenden Art klar. Außerdem brachte es sie auf die Palme, wenn ihre Schülerin nach einer ihrer Argumentationen für einige Stunden spurlos verschwand.
Über all das tröstete Velana jedoch der unbedingte Wille des Mädchens zu lernen hinweg. Helena saugte alles, was sie ihr beibrachte, wie ein Schwamm auf.

°Nur ein Problem blieb: Helena war nicht in der Lage sich lange zu konzentrieren und stillzusitzen. Bei den Meditationen versagte sie regelmäßig, weil sie einfach nicht die Ruhe fand, die notwendig war. Die ′normale′ Meditation meisterte sie manchmal. Wenn sie aber auch noch Dinge in der Luft halten musste, schaffte sie es vielleicht zwei Minuten. Dann schossen die Gegenstände kreuz und quer durch die Gegend. Mehr als einmal trafen sie dabei Personen, die unvorsichtig genug waren, sich ihr bei ihrer Meditation zu nähern.
In den ersten anderthalb Jahren versuchte Velana alles, was ihm einfiel, um Helena dazu zu bringen sich zu entspannen. Je mehr sie insistierte und ihr Vorschriften machte desto mehr lehnte Helena sich auf.
Jetzt zeigte sich auch eine weitere Eigenschaft Helenas, die ihre Meisterin sehr zu stören begann. Egal, was sie sagte, Helena widersprach.

°Nach anderhalb Jahren kam Velana die rettende Idee. Sie suchte alle Holocrone zusammen, die sich mit dem Lichtschwertkampf beschäftigten und setzte Helena davor. Es war beinahe beängstigend zu sehen, wie dieses kleine Mädchen regungslos auf die Holocrone starrte und sie ein, zwei, drei Mal anschaute, bis sie zielstrebig auf den Holocron deutete, der Ataru - eine der schwersten Formen - beschrieb und ihrer Meisterin ankündigte, sie wolle diese Form lernen. Velana verbiss sich jeden Kommentar, drückte Helena ein Übungslichtschwert in die Hand und begann sie zu unterweisen.

°Endlich platzte der Knoten bei dem Mädchen. Beim Lichtschwertkampf war sie in der Lage, die Macht fließen zu lassen. Helena und Velana begannen täglich zu üben. Am Anfang jedes Trainings war Helenas Gesichtsausdruck angespannt, am Ende lag ein glückliches Lächeln auf ihren Lippen. Wenn sie danach zu den Meditationsübungen wechselten, konnte sich Helena, ausgepowert vom Training, entspannen und meditieren. So machte sie endlich auch in anderen Jedi-Fertigkeiten Fortschritte.

°Als Helena acht Jahre alt war, wurde ihr kleiner Bruder Bran Skywalker geboren. Helena war überglücklich. Endlich hatte sie einen Menschen nur für sich. Ihr war bewusst, dass auch Bran - oder Brüderchen wie sie ihn zärtlich nannte - nicht viel von ihren Eltern haben würde. Deswegen kämpfte sie darum, Bran wenigstens einmal im Monat besuchen zu können und ihm kleine Aufmerksamkeiten zuzustecken, damit er sich nicht so alleine fühlte. Sie wusste, es war nicht genug, aber so viel wie sie in der Lage war zu geben.

°Helena machte - machmal langsame - stetige Fortschritte und im Alter von 11 Jahren baute sie unter Anleitung ihrer Meisterin ihr erstes Lichtschwert. Vorher hatte sie mit Velana zusammen die Kristalle gesucht. Sie hatte Helena auf verschiedene Planeten mitgenommen und sie alleine einige Tage die passenden Kristalle für sich suchen lassen. Am Ende kam ein prachtvolles, tiefblau leuchtendes Lichtschwert zustande, auf das Helena mehr als stolz ist.
Im Alter von 12 Jahren durfte sie ihre Meisterin zum ersten Mal auf eine Mission begleiten. Es war nur eine diplomatische Mission auf einem kürzlich der Neuen Republik beigetretenen Planeten, doch Helena war unheimlich aufgeregt. Ihre allererste Mission!
Die ersten Tage liefen sehr gut, bis sie wieder einmal mit Velana aneinander geriet. Aufgebracht verließ sie die Unterkunft der Jedi und wanderte durch die Straßen der Hauptstadt.

°Durch Zufall - oder die Macht? - gelangte sie in ein Viertel, in dem ein illegales Gleiterrennen vorbereitet wurde. Mit großen Augen sah Helena zu und wünschte sich sehnsüchtig teilnehmen zu können.
Wieder kam der Zufall ihr zur Hilfe. In ihrer Nähe schrie jemand auf und plötzlich fingen alle um sie herum an zu fluchen. Der Pilot einer der Gleiter hatte sich beim Vorbereiten verletzt und konnte nicht starten. Helena fasste sich ein Herz und bot sich an.
Der Eigentümer des Gleiters warf einen Blick auf Helenas junges Gesicht und ihre Jedi-Robe. Seine Augen glitzerten. Eine Jedi als seine Pilotin? Besser konnte es nicht kommen. Grob packte er Helena, starrte ihr in die Augen und drohte mit leiser, gefährlicher Stimme: "Wenn du mich verrätst, Jedi, dann kann dir niemand mehr helfen! Ich kriege dich und du blutest für deinen Verrat!"
Nicht im Geringsten eingeschüchtert nickte Helena und erwiderte:
"Ich bin unter einer Bedingung einverstanden: Wenn Ihr mich verratet, dann kann Euch niemand mehr helfen! Ich kriege Euch und Ihr blutet für Euren Verrat!"
Verblüfft starrte der Mann Helena an und brach in schallendes Gelächter aus.
"Also sind auch Jedi nicht immer so brav wie sie gerne tun!"
Helena lächelte nur und ließ sich von dem Mann in ein kleines Häuschen führen. Dort reichte er ihr neue Kleider und einen Helm, der ihr leuchtend rotes Haar verdeckte. Er zog sich zurück, während Helena sich umzog und erteilte ihr danach einige Tipps und Anweisungen. Helena speicherte sie ab und setzte sich auf den Sattel des Gleiters. Bald würde es losgehen!

°Am Anfang des Rennens hatte Helena so einige Probleme. Sie war erst selten mit einem Gleiter geflogen und dieses Modell war auch noch ungewohnt zu bedienen. Doch ihr kamen die Macht und ihre Gene zu Hilfe.
Mitte des Rennens beherrschte Helena den Gleiter perfekt und überholte der Reihe nach alle ihre Konkurrenten. Die Schnelligkeit sang in ihrem Blut und die Macht floss durch sie.
Zum ersten Platz reichte es nicht, aber sie war nach einem harten Finish verdiente Zweite. Der Eigentümer des Gleiters war hellauf begeistert und wollte Helena gar nicht mehr gehen lassen. Sie ließ sich jedoch nicht überreden und daher wollte er ihr einen Teil seines Gewinns abgeben, den Helena aber ablehnte. Sie verdiente das Geld nicht. Außerdem hatte sie etwas viel wertvolleres gefunden: eine neue Art, wie die Macht zu ihr sprach.

°Trotz dieser Erkenntnis nahm Helena bis zu ihrem 16. Lebensjahr an keinem Gleiterrennen mehr teil. Sie wusste, es war verboten und sie wollte auf keinen Fall, dass die Jedi oder ihre Familie es herausfanden.
Erst erneuter großer Streit mit ihrer Meisterin brachte sie dazu, erneut die illegale Szene zu suchen. Sie fand sie in einer der unteren Ebenen von Coruscant. Dieses Mal trug Helena keine Robe und hatte sich ein Tuch um ihre auffallenden Haare gewickelt. Sie wusste, es würde schwierig werden einen Gleiter zu bekommen, auf dem sie starten konnte.
Der Zufall half. Ein junger Pilot brüstete sich mit seinem Können und forderte die Personen um ihn herum auf, sich mit ihm zu messen. Er habe noch einen zweiten Gleiter und wenn sein Herausforderer gewann, würde er den Gewinn einstreichen können. Helena zögerte nicht lange. Mit einem herausfordernden Lächeln stachelte sie den jungen Piloten so lange auf bis er auf den zweiten Gleiter wies:
"Hier! Dann wollen wir doch mal sehen, ob du so gut bist wie du behauptest!"
Helena frohlockte. Sorgfältig überprüfte sie die Maschine und fand zu ihrem Erstaunen keine Veränderungen, die den Gleiter unbrauchbar machen würden. Das wunderte sie zwar etwas, war aber wild entschlossen ihre Chance zu nutzen.

°Dieses Rennen gewann Helena mit Abstand. Kleinlaut kam der junge Pilot zu ihr:
"Ich habe noch nie jemanden so fliegen sehen wie dich! Hier hast du deinen Gewinn!"
Kopfschüttelnd wies Helena die Credits zurück.
"Ich will das Geld nicht. Ich will die Möglichkeit weiterhin an den Rennen teilnehmen zu können. Falls ich gewinnen sollte, darfst du das Geld behalten. Ich will nur teilnehmen!"
Der junge Mann starrte sie verständnislos an.
"Du...Du willst WAS? Und ich darf..." Helena nickte. Mit plötzlicher Sympathie schaute der Pilot sie an. Die Jedi konnte in seinen Augen eine Freundlichkeit entdecken, die normalerweise gut verborgen wurde. Sie mochte den jungen Mann. Und er überraschte sie erneut.
"Gut, ich bin einverstanden. Aber du sollst auch etwas haben: Ich schenke dir die Hälfte dieses Gleiters. Ich werde ihn in Stand und für dich bereit halten, solltest du erneut starten wollen."
Dieses Angebot wies Helena nicht zurück und die beiden besiegelten ihren Pakt mit einem Handschlag.
Seitdem nimmt Helena, wenn sie kann, regelmäßig an den Gleiterrennen in Coruscant teil. Nicht jede Woche, aber mindestens einmal alle zwei Monate. Öfter vermeidet sie, denn sie möchte ihr Hobby vor den Jedi und ihrer Familie geheim halten.

°Bis jetzt hat Helena (manchmal langsame) kontinuierliche Fortschritte in der Beherrschung der Macht gemacht, aber zum Ende ihrer Ausbildung hin, zeichnen sich neue Probleme ab. Sie und ihre Meisterin hatten von Anfang an manchmal ein sehr ambivalentes Verhältnis zueinander. Velana war einerseits froh, eine so begabte Schülerin zu haben, andererseits war es anstrengend mit Helena fertig zu werden. Helena argumentiert und hinterfragt gerne, ist leicht aufbrausend und manchmal einfach nicht aufzufinden. Auf ein entschiedenes ′Stop!′ ihrer Meisterin hat sie jedoch eigentlich sofort gehört.

°Mit der Zeit hatte sich jedoch das Verhältnis zwischen Meisterin und Padawan-Schülerin verschlechtert. Velana fühlte sich von Helena nicht respektiert und mit Helenas Fortschritten in der Beherrschung der Macht wurde die Grundlage der Beziehung zwischen den beiden immer mehr in Frage gestellt. Schließlich entschied sich Velana nach einem erneuten Streit und dem stundenlangen Verschwinden von Helena dazu, sich von ihrer Schülerin zu trennen, da sie sich nicht mehr in der Lage sah, die Ausbildung Helenas fortzusetzen; trotz der Tatsache, dass Helena ebenfalls noch nicht bereit für die Prüfung zum Jedi-Ritter ist.

°Diese Entwicklung stürzte die Skywalker in tiefe Zweifel über sich selbst und ihre Zukunft bei den Jedi. Sie fühlte sich verletzt und verraten, suchte aber auch die Fehler bei sich selbst und fand im Rückblick erschreckend viele. So stellte sich für sie die Frage, ob sie überhaupt würdig war, eine Jedi zu sein. Nicht ohne Grund kam es nur äußerst selten und in gravierenden Fällen vor, dass ein Meister sich von seinem Padawan trennte. Sollte Velana etwas in ihr gesehen haben, dass nicht zu einem Jedi passte?

°Die Tage nach Velanas Mitteilung verbrachte Helena zwischen tiefer, lähmender Verzweiflung und hektischer Aktivität. Sie traute sich nicht, den Tempel zu verlassen, um nicht den Ruf vor den Rat zu verpassen, dem sie abwechselnd mit einer Mischung aus Erwartung und Furcht entgegensah oder es am liebsten weit von sich geschoben hätte.
Da sie zu aufgewühlt war, um sich in eine Meditation zu begeben, saß sie in stillen Stunden einfach nur auf ihrem Bett und grübelte. Den Rest der Zeit verbrachte sie in einer der Trainingshallen und widmete sich verbissen der Verbesserung ihrer Lichtschwerttechniken. Dabei versuchte sie, so gut wie möglich anderen Jedi aus dem Weg zu gehen, da sie sich vor dem Geflüster fürchtete. Eine Skywalker, die von ihrem Meister verlassen wurde. Diese Nachricht musste sich wie ein Lauffeuer im Tempel verbreitet haben.

°Dann endlich war es so weit. Der Ruf vor den Rat erreichte Helena im Speisesaal des Tempels. Befangen und voller Befürchtungen trat die Padawan-Schülerin vor die Ratsmitglieder, fest damit rechnend, dass diese Minuten die letzten ihres Lebens als Jedi sein würden.
Doch es kam anders. Nach einem intensiven Gespräch verkündete Dariana Kenobi, Großmeisterin der Jedi, dass sie Helena als ihren Padawan annähme. Die Skywalker glaubte zuerst sich verhört zu haben, aber da Dariana sie im nächsten Moment zu einer Mission einteilte, konnte sie die vergangenen Sekunden nicht geträumt haben. Betäubt und wie in Trance verließ der neue Padawan der Großmeisterin den Ratssaal. Sie würde eine Jedi bleiben! Nur langsam drangen die Glücksgefühle durch den Schock.

°Auch die folgende Mission auf Vortex erlebte Helena wie durch einen Schleier, der erst zerrissen wurde, als sie den Gleiter steuern musste, mit dem sie und zwei andere Jedi Attentäter verfolgten, die einen Anschlag auf den Vizekanzler verübt hatten. Endlich wieder sie selbst begann die Skywalker schon einmal provisorisch, sich Erklärungen für ihr in vielen Rennen erworbenes Geschick als Gleiterpilotin zurechtzulegen, die sich im Abschlussgespräch als sehr nützlich herausstellten.

°Kurz nach der ersten gemeinsamen Mission überraschte Dariana ihren Padawan mit dem Angebot, sie auf eine geheime Mission zu begleiten. Überwältigt von dem Vertrauen, dass ihr Meister schon nach so kurzer Zeit in sie setzte, stimmte Helena dem Ansinnen zu. Und als sie erfuhr, dass es um eine Seuche ging, bot sie an, auch ihre Mutter um Hilfe zu bitten. Dariana nahm dieses Angebot an und so kam es, dass sich alle drei auf Dathomir trafen. Diese Mission bestand aus vielen Höhen und Tiefen, brachte Padawan und Meister jedoch insgesamt näher zusammen.


Vorname
°Helena Luca

Namensbedeutung
°Helena bedeutet ′die Leuchtende′ und Luca ′hell, weiss′.

Spitzname
°Eigentlich mag es Helena nicht gerne mit einem Spitznamen bedacht zu werden. Wenn es aber einmal schnell gehen muss, lässt sie sich auch ausnahmsweise "Lena" oder "Luca" rufen.

Alter
°Helena hat schon ganze 18 Jahre auf dem Buckel.

Rasse
°Mensch

Herkunft
°Naboo


Aussehen
°Helena ist mit ihren 1,74 m größer als ihre Mutter und auch leicht größer als ihr Vater. Ihre kupferroten Locken trägt sie seit einigen Jahren in Rastazöpfen, die ihre Eltern und ihren ehemaligen Meister fast in den Wahnsinn getrieben hätte. Für besondere Anlässe lässt Helena sich auch dazu herab, ihre Rastazöpfe hochgesteckt zu tragen. Die strahlend blauen Augen hat sie von ihrem Vater geerbt.
Sie hat die helle Haut vieler rothaariger Menschen. Viele beneiden Helena um den klaren Teint ihrer Haut.
Helenas Figur ist schlank und drahtig. Durch das viele Training ist sie recht muskulös.


Vorlieben
° Alleine sein
Schon früh in ihrem Leben hat Helena sich gerne zurückgezogen. Nicht in irgendein Zimmer, denn dort fühlt sie sich eingesperrt. Sie war alleine unterwegs und erforschte Naboo, so weit es ihr möglich war.
Auch heute noch ist Helena gerne alleine unterwegs, wenn ihr die Menschen um sie herum zu viel werden. Still und heimlich - und ohne sich abzumelden - schleicht sie sich davon.

° Schnelligkeit
Auch Helena hat die Vorliebe der Familie für Schnelligkeit geerbt. Keiner weiß, dass sie manchmal an einem der vielen Gleiterrennen teilnimmt. Wenn sie mit der Maschine verschmilzt, ist Helena wunschlos glücklich.

° Lichtschwertkampf
Zusammenhängend mit Helenas Vorliebe für Schnelligkeit, hat sie ein Faible für den Kampf mit Lichtschwertern. Sie genießt die schnellen, präzisen Bewegungen, bei denen man sich selbst vergessen kann und ganz in dem Tanz mit den Schwertern aufgehen kann. Beim Schwertkampf ist Helena eins mit sich selbst. Es ermöglicht ihr, ihre explosive Seite und ihre Zielstrebigkeit zu vereinen.

° Neue Dinge erleben
Helena ist äußerst neugierig. Nichts geht über den Nervenkitzel, den die Konfrontation mit neuen, unbekannten Dingen und Situationen mit sich bringt.

° Argumentationen
Mit anderen Personen zu argumentieren und kontroverse Meinungen auszutauschen, ist eine von Helenas Lieblingsbeschäftigungen. Sie genießt es, sich mit anderen Personen ′zu streiten′ und wie sich am Ende eine Lösung herauskristallisiert.

° ihrem Bruder eine Freude machen
Sie weiß, wie hart es ist von den Eltern quasi abgegeben zu werden. Deswegen tut sie alles, um Bran so oft wie möglich kleine Sachen mitzubringen und ihm eine Freude zu machen. Sein dankbares Lächeln lässt regelmäßig ihr Herz schmelzen.

° Essen mit der Familie
Wenn Helena mit Callie, Timas, Sarissa, Aric, Deric und Bran an einem Tisch sitzt, fühlt Helena sich zu Hause.


Abneigungen
° schnell beleidigte Menschen
Da Helena gerne argumentiert und dabei manchmal auch ironisch wird, mag sie es gar nicht, wenn ihr Gegenüber plötzlich eine beleidigte Schnute zieht und empört von dannen zieht.

° engstirnige Menschen
Helena versteht nicht, wie man auf seiner Meinung beharren und sich selbst am wichtigsten nehmen kann. Ihrer Meinung nach hat jeder ein Recht sich auszudrücken, muss sich dabei aber auch von guten Ideen und Ansichten der anderen inspirieren und beeinflussen lassen.

° geschlossene Räume
Zwar ist Helena gerne alleine, aber auf keinen Fall in geschlossenen Räumen. Sie fühlt sich ganz schnell eingesperrt und muss dann unbedingt raus. Wenn es sich einmal nicht vermeiden lässt, drinnen bleiben zu müssen, setzt Helena sich an die Tür oder ein Fenster. Dort findet sie es erträglich.
Auch in ihrem eigenen Zimmer lässt sie immer entweder die Tür oder alle Fenster offen.

° ihre Abstammung
Natürlich ist Helena stolz in eine Familie wie die ihre hineingeboren zu sein und sie möchte auch nichts daran ändern. Was sie aber stört ist, wenn man sie allein auf ihre Abstammung reduziert. Sie hasst es nur als ′Korin Skywalkers Tochter′ oder ′Dionie Skywalkers Tochter′ (oder noch schlimmer ′Luke Skywalkers Nachfahrin′) vorgestellt zu werden oder wenn alle um sie herum zu flüstern beginnen, wenn sie herausfinden, wer sie ist. Sie ist Helena. An dem, was ihre Eltern vollbringen, hat sie nicht den geringsten Anteil. Und vor allem kann sie sich das, was Luke und Leia vor vielen Jahren leisteten, nur durch die Verwandtschaft nicht auf die Fahnen schreiben.

° Vorschriften
Durch Vorschriften fühlt Helena sich schnell eingeschränkt. Sie kann besonders diejenigen Vorschriften nicht leiden, die einfach da sind, nicht diskutiert werden und die aus ihrer Sicht keinen Sinn machen. Wenn sie weiß, es ist wichtig, den Vorschriften, die ihr gemacht werden zu folgen, tut sie es ohne Widerrede. Bei Kleinigkeiten jedoch fällt ihr der Gehorsam manchmal schwer.

° Routine
Nichts ist langweiliger als Routine. Warum bloß muss man alles genau gleich machen, wie die Male davor?

° Das Imperium
Wie sollte es bei der Familie anders sein, Helena kann das Imperium überhaupt nicht leiden. Ihrer Meinung nach sollte jeder Planet frei wählen dürfen, zu wem sie gehören wollen und nicht unterdrückt, ausgebeutet und drangsaliert werden.


Stärken
° Die Macht ist stark in ihr
Ebenso wie in der früheren Skywalker-Familie ist die Macht in Helena außergewöhnlich stark. Ob sie ihr volles Potential schon ausgeschöpft hat oder jemals ausschöpfen wird, ist jedoch unklar. Ihre Wut und ihre manchmal überhand nehmende Konzentrationsschwäche gestalten ihren Zugriff auf die Macht oftmals schwierig.
An diesem Zustand hat sich zum Ende ihrer Ausbildung als Jedi-Ritter hin nicht viel geändert. Selbstverständlich ist ihr Verständnis und ihre Beherrschung der Macht mit den Jahren tiefer und besser geworden. Aber auch jetzt noch fällt es ihr oft schwer, einen stetigen Kontakt mit der Macht zu halten. Ihre Rastlosigkeit und häufig schwer kontrollierbares Wesen verhindern den vollen Zugang zu ihrem Potential.

° Lichtschwertkampf
Da der Lichtschwertkampf ihrem Wesen so entgegenkommt und sie dabei keine Probleme hat, die Macht fließen zu lassen, hat Helena es trotz ihrer jungen Jahre schon zur Meisterschaft mit dem Lichtschwert gebracht.
Sie beherrscht Ataru, die vierte und sehr aggressive Form des Lichtschwertkampfes. Diese Form kommt ihrem Wesen sehr entgegen. Helena genießt es mit vollem Körpereinsatz zu kämpfen und Salti, Sprünge und Wirbel in ihren Kampf einzubauen. Ihre Waffe und sie verschmelzen regelrecht zu einer Einheit und da das Tempo, mit dem sie den Kampf betreibt, sehr hoch ist, verschwimmt sie sozusagen mit der Umwelt.
Da Helena aber weiß, dass diese Form sehr große Schwächen in der Defensive hat, hatte sie ihre vormalige Meisterin gebeten ihr Shien So, die defensive Ausprägung der fünften Form beizubringen. Auch bei dieser Form des Lichtschwertkampfes sind die Bewegungen des Körpers sehr wild und aggressiv, gleichzeitig jedoch leichtfüßig, was Helena sehr schätzt.

° Zielstrebigkeit
Wenn Helena sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, tut sie alles, um ihr Ziel zu erreichen. Sie schafft es sogar sich zu konzentrieren und ihre Ungeduld zu überwinden, solange nur am Ende das gewünschte Ergebnis herauskommt.

° Schnelligkeit
Helenas ganzes Wesen ist auf Schnelligkeit ausgerichtet. Ihre Reflexe sind wirklich außerordentlich gut und alle Aufgaben - die sie interessieren - erledigt sie in Rekordgeschwindigkeit.

° Neugier
Es gibt bestimmt wenige Menschen, die so neugierig sind wie Helena. Sie liebt es, Neues zu erleben und ist allem gegenüber erst einmal aufgeschlossen. Auch wenn das nicht immer so bleibt, entdecken will sie trotzdem alles. Auch die schlechten Sachen. Denn nur, wenn man sie kennt, kann man aus ihnen lernen und es besser machen.

° Humor
Egal wie trübsinnig eine Situation ist, Helena versucht immer sie aufzulockern. Sie findet Humor kann nie schaden und hilft über so manche traurige Begebenheit hinweg. Sie versucht, immer etwas fröhliches in Situationen zu finden und es mit anderen zu teilen.

° Optimistin
Helena würde niemals von Anfang an eine Sache als verloren aufgeben. Irgendetwas kann man immer tun, um die Situation zu verbessern. Selbst wenn man jemandem nur die Hand hält oder einfach nur da ist, macht man manches besser. Helena kämpft bis zum Schluss und manchmal darüber hinaus. Oft genug wendet sich das Blatt, wenn sie sich nur genug bemüht.

° Gerechtigkeitssinn
Helena hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sie versucht alle um sie herum gerecht zu behandeln und keine Vorurteile zu haben.

° Durchsetzungsvermögen
Hartnäckig wird Helena alles verfolgen, was ihr als eine gute Idee vorkommt. Mit Charme, Witz und guter Argumentation schafft sie es so manches Mal Zweifler zu überzeugen. Ihre Sturheit würde es auch gar nicht zulassen, kampflos ihre Ideen aufzugeben. Das ist die gute Seite der Sturheit in ihrem Leben.


Schwächen
° Ungeduld
Für Helena können die Dinge gar nicht schnell genug gehen. Sie mag es nicht, lange auf Ergebnisse warten zu müssen. Auch so manche Aufgabe würde sie am liebsten abbrechen, wenn sich nicht innerhalb der ersten Stunde irgendetwas in die Richtung bewegt, die sie möchte. Es kann durchaus vorkommen, dass halb fertige Sachen einfach liegenbleiben oder in einem Anfall von Frustration an die nächste Wand klatschen. Ausgenommen davon sind Aufgaben, die Helena sehr wichtig sind. Nur bei ihnen kann sie ihre Ungeduld beherrschen und ausdauernd auf das Endergebnis hinarbeiten.

° Konzentrationsschwäche
Ihre Konzentrationsschwäche hängt mit der Ungeduld zusammen. Sobald Helena etwas zu lange dauert, wird sie ungeduldig und gleichzeitig nimmt ihre Konzentration rapide ab. Selbst wenn sie die Aufgabe zu Ende bringt, kann es durchaus sein, dass sich durch die Unkonzentriertheit Fehler eingeschlichen haben. Dann muss sie natürlich von vorne beginnen, was weder ihrer Laune noch ihrer Ungeduld entgegen kommt. Manchmal führt dies zu einem Teufelskreis, der entweder in einem Wutausbruch oder in einer ihrer Fluchten mündet.

° Wut
Helena gerät schnell in Wut. Ihr Temperament leuchtet auf wie eine Flamme und ergießt sich in Form eines Wutausbruchs über die armen Personen, die gerade zugegen sind. Nachtragend ist Helena jedoch nicht. Meistens ist ihre Wut genauso schnell verraucht wie sie aufgeflammt ist. Trotzdem birgt natürlich jeder Wutanfall das Risiko der Dunklen Seite in sich. Helena weiß um die Gefahr und achtet streng darauf, sich nicht verführen zu lassen.

° Sturheit
Zwar hat Helenas Sturheit auch gute Seiten, aber ebenso viele Schlechte. Ihr Sturkopf verbietet es Helena, sich manchmal aus Situationen zurückzuziehen, obwohl sie eigentlich genau weiß, dass sie ′verloren′ hat. Sie hilft außerdem nicht wirklich dabei, Anweisungen zu befolgen, von denen Helena überzeugt ist, sie seien unnötig oder falsch.

° Meditation
Die Ruhe zu erreichen, die für eine tiefe Meditation notwendig ist, fällt Helena außerordentlich schwer. Ihre Meisterin bringt sie schier zur Verzweiflung, wenn sie nach einer Weile anfängt, unruhig hin- und herzurutschen, obwohl sie eigentlich tief meditieren sollte. Um meditieren zu können, hat Helena einen Trick parat: Sie kämpft bis zur Erschöpfung mit ihrem Lichtschwert. So ausgepowert fällt es ihr leichter, die Konzentration und Ruhe zu erreichen.

° Klaustrophobie
Helenas Klaustrophobie ist zwar nicht stark, aber eindeutig vorhanden. Es fällt ihr schon schwer in größeren geschlossenen Räumen zu sein, wenn nicht die Tür oder Fenster offen sind. Kleine Räume beziehungsweise Kisten (oder so) versucht sie so gut wie möglich zu vermeiden.
Auch auf Sternenschiffen fühlt sich Helena nicht unbedingt gut, aber sie akzeptiert dies als notwendiges Übel. Ihre Jedi-Ausbildung hat Helenas Zustand verbessert, da sie gelernt hat, sich besser zu beherrschen.
Ihre Jedi-Ausbildung hat Helenas Zustand verbessert, da sie gelernt hat, sich besser zu beherrschen.

° aufbrausende Art
Man kann gar nicht so schnell gucken wie Helena in Rage gerät. Anstatt erst einmal genauer nachzudenken, ob sie auch alles richtig verstanden hat, fährt sie sofort auf. Für einen Jedi, von dem man Ruhe, Verständnis und Einsicht erwartet, nicht die beste Eigenschaft.

° Autoritätsproblem
Ob es daran liegt, dass sie nicht bei ihren Eltern aufgewachsen ist oder nicht: Helena lässt sich ungerne etwas vorschreiben. Alle Vorschriften, die ihr gemacht werden, durchleuchtet sie gründlich und findet nicht selten Ansatzpunkte, um zu diskutieren. Es vergeht kein Tag, an dem sie nicht zu irgendjemanden, der ihr etwas vorschreibt sagt: "Warum?" Ihre alte Meisterin hatte in dieser Hinsicht sehr mit Helena zu kämpfen.

° manchmal unsensibel
Wenn Helena Witze reißt oder ihren Mund aufmacht, ohne vorher nachzudenken, kann es durchaus vorkommen, dass Worte herauskommen, die andere verletzen. Das ist jedoch nie böse gemeint und Helena ist sich nicht zu schade dafür sich zu entschuldigen.


Charakter
°Helenas Charakter ist sehr zwiegespalten. Einerseits ist sie gerecht, optimistisch, humorvoll, neugierig und oft hilfsbereit, andererseits aber unheimlich aufbrausend, stur, ungeduldig und manchmal wütend, halsstarrig, unsensibel und arrogant.
Ob dieser Zwiespalt davon herrührt, dass ihre Eltern sie nicht selber aufgezogen haben, weiß Helena nicht ganz so genau. Jedenfalls kann sie sich nicht erinnern, jemals anders gewesen zu sein. Schon als kleines Kind wechselte ihre Laune häufiger in weniger als einer Sekunde von ′Friede,Freude, Eierkuchen′ zu wildem Geschrei und Wutanfällen.
Um sich wieder in den Griff zu bekommen, lernte Helena schon früh die Einsamkeit lieben. Wenn sie alleine ist, gibt es keine äußeren Reize, auf die sie reagieren muss. Erst war ihr Zimmer ihre Oase der Ruhe, doch schnell fühlte sie sich eingesperrt. So fing sie an, alleine herumzustreifen und Naboo so weit wie es ihr als kleines Kind möglich war zu erkunden. Es ist nicht übertrieben, wenn man sie als etwas eigenbrötlerisch bezeichnet, aber seitdem ist Helena beherrschter.
Helena ist die Erste, die zugibt, dass ihr Charakter für einen Jedi alles andere als optimal ist. Ihre Wut, ihre aufbrausende Art und die Ungeduld bringen sie manchmal gefährlich nahe an den Rand der Dunklen Seite. Doch sie weiß genau, ohne die Regeln und die Sicherheit, die der Orden der Jedi ihr gibt, hätte sie diese Grenze entweder schon lange überschritten oder sie wäre vollkommen verrückt geworden. Nur durch die inneren Einsichten, die die Jedi-Ausbildung mit sich bringt, weiß Helena um die Gefahr, in der sie schwebt und kann ihre unterschiedlichsten Eigenschaften so ausbalancieren, dass ein ausgewogenes Ganzes bei herauskommt.
Das heißt nicht, dass sie nicht immer noch schnell aufbraust, weniger ungeduldig und stur oder halsstarrig wäre. Sie kennt nur ihre Schwächen, arbeitet daran und achtet darauf, dass auch ihre positiven Seiten Möglichkeiten haben sich zu manifestieren.


Hab und Gut
° zwei Lichtschwerter
Während ihrer Ausbildung baute sich Helena ihr eigenes Lichtschwert. Sie ist unheimlich stolz auf diese Arbeit und auf die tiefblau leuchtende Klinge, für die sie die Kristalle in langen Suchen gefunden hatte.
Außerdem baute sie vor einigen Jahren ein weiteres kleines Lichtschwert, weil sie in einem Holocron gesehen hatte, dass manche Jedi früher mit einem großen und einem kleinen Lichtschwert kämpften. Diese Klinge leuchtet in derselben Farbe wie ihre Haare.

° mehrere Jediroben
Helena nennt mehrere Jediroben in den Farben schwarz, braun, weiß und grün ihr eigen.

° mehrere sündhaft teure Kleider
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden als Tochter von Korin und Dionie Skywalker aufzutreten. Zu diesen Anlässen trägt Helena eins der Kleider, die ihre Tante Callie für sie ausgesucht hat. Callie verwahrt sie auch, denn Helena würde sie liebend gerne verschwinden lassen.

° einen halben Gleiter
Durch eine Wette ist Helena stolze Miteigentümerin eines Gleiters. Davon darf jedoch niemand etwas wissen, weil sie mit ihm an den Rennen teilnimmt.


Person auf dem Avatar:
von Shariyma aus der Avatarschmiede




Erfahrung




Charakter: Helena Skywalker Avatar
Rasse: Mensch Größe: 1,75 m
Geschlecht: weiblich Gewicht: 61 kg
Alter: 21 Jahre Augenfarbe: blau
Geburtsort: Naboo Haarfarbe: kupferrot
Rang: Padawan Hautfarbe: hell
Familie: ledig Besonderheiten: Rastazöpfe
Erste Waffe: blaues Lichtschwert Zweite Waffe: kuperrotes Lichtschwert

°Helena Luca Skywalker wurde als Tochter des Senators Korin Skywalker und seiner Frau, der Ärztin Dionie Skywalker geboren.

°Korin ist der Senator des Planeten Naboo und nicht nur auf seinem Heimatplaneten bekannt. Das Erste, was jeder über ihn weiß, ist, dass er ein Nachfahre des berühmten Luke Skywalkers ist. Das verrät jedoch nicht nur der Nachname. Korin wird nicht müde, seine Verwandschaft mit Luke, Padmé Amidala und Leia Organa Solo zu betonen und so seine hervorragenden Qualitäten als Staatsmann und Anführer zu betonen. Ohne Zweifel ist Korin ein guter Politiker und hat viel für Naboo und die Neue Republik getan, doch seine Tochter Helena nimmt es ihm übel, sie so früh ins Rampenlicht gezerrt zu haben, so dass es schwierig ist, ihren Namen nicht irgendwann einmal gehört zu haben.

°Und nicht nur als Tochter der Senators Skywalker ist Helena bekannt. Ihr Vater benutzt auch gerne die Arbeit seiner Frau Dionie als Bonus für seine Kampagnen. Dionie ist eine hochqualifizierte Ärztin, die zusammen mit anderen Ärzten als Team gerufen wird, wenn Planeten nicht Herr bestimmter Krankheiten werden. Schon so einige Seuchen hat Dionies Team eingeschränkt, bekämpft und besiegt. Für Korin sind diese Erfolge seiner Frau von Vorteil und er nutzt sie geschickt. So sind nicht nur Korin, sondern auch Dionie und Helena in der Öffentlichkeit bekannt.

°Helena ist zwar ein Wunschkind, war jedoch alles andere als geplant. Als Dionie ihre Schwangerschaft entdeckte, waren sie und Korin gerade an weit voneinander entfernten Orten in der Galaxis. Die Tatsache, dass sie ein Kind trug, machte Dionie im ersten Moment nicht unbedingt glücklich, denn schon jetzt konnte sie absehen, dass es ihr und Korin nicht möglich sein würde an dem Leben ihres Kindes so teilzunehmen, wie sie es sich wünschten. Und zudem war ihre Arbeit auch nicht immer ungefährlich. Bald überwog aber die Freude, auch wenn sich die dunklen Wolken nicht ganz verzogen.

°Nachdem sie ihren Kampf gegen die Seuche gewonnen hatte, kehrte sie nach Naboo zurück, wo sie von einem aufgeregtem Korin empfangen wurde. Dionie hatte dem Senator auf der Rückreise die freudige Nachricht mitgeteilt. In den schützenden Armen ihres Mannes erlaubte es sich Dionie, sich aus vollstem Herzen über dieses Geschenk zu freuen. Vier Monate verbrachte das Ehepaar zusammen und beobachtete gespannt Dionies wachsenden Bauch.

°Aber die Wirklichkeit holte die Skywalker-Familie im sechsten Monat von Dionies Schwangerschaft wieder ein. Ein Planet bat die Neue Republik, ihm bei der Loslösung vom Imperium zu helfen und die Untergrundregierung wollte nur Korin als Repräsentant der Neuen Republik. Nun steckte der Senator in einem Zwiespalt. Sein Herz wollte, dass er bei seiner Frau und seinem ungeborenem Kind blieb, sein Verstand sagte, dass er die Bitte des Planeten nicht ablehnen konnte.

°Dionie beendete Korins Kampf, indem sie ihm sagte, sie werde ihm nicht verzeihen, wenn er nicht ginge. Und er sich selbst auch nicht. Sie wolle nicht mit einem Mann zusammenleben, der sie und das Kind anschaue und ihnen still vorwerfe, dass sie ihm einen Erfolg genommen hätten. Weinend schloss Korin seine schwangere Frau in die Arme und flüsterte ihr seinen Namenswunsch für das Kind ins Ohr, falls er es nicht rechtzeitig zur Geburt schaffen sollte. Wütend stieß Dionie ihn zurück und fauchte ihn an, er solle sich ja nicht einbilden, dass sie ihm verzeihe, wenn er sie mit all den Schmerzen alleine ließe. Trotz seiner Tränen musste Korin lachen und versprach seiner geliebten Frau, alles zu tun, um rechtzeitig da zu sein. Lange standen Korin und Dionie nach diesem Gespräch noch engumschlungen da und genossen die Nähe des anderen, die sie so bald aufgeben mussten.

°Beim Abschied waren Korin und Dionie in gedrückter Stimmung. Zur Unterstützung waren auch Dionies Schwester Callie und ihr Mann Timas gekommen, hielten sich aber im Hintergrund, um die Zweisamkeit des Ehepaars nicht zu stören.
Viele Worte wechselten die beiden nicht. Es gab nichts mehr zu sagen, nur noch zu fühlen. Nach einem letzten Kuss bestieg Korin seinen Transporter und startete zu seiner Mission.
Zurück blieb die schwangere Dionie, flankiert von Callie und Timas.

°Es gab keine Diskussion darüber, wo Dionie die Monate bis zur Geburt wohnen würde. Callie richtete eines ihrer Gästezimmer her und Dionie fügte sich ohne Widerspruch. Sie war froh nicht alleine sein zu müssen. Trotzdem nahm sie nur am Rande am Familienleben der Haleynes teil. Mehr Zeit verbrachte sie in ihrem Zimmer oder im Garten und klammerte sich an die Erinnerungen an Korin, um ihn irgendwie um sich zu haben.
Eines Abends war es plötzlich so weit. Bei Dionie setzten die Wehen ein. Sie bestand darauf in eines der Geburtshäuser der Hauptstadt von Naboo gebracht zu werden und Callie und Timas widersprachen nicht.

°Die Wehen dauerten mehrere Stunden und Callie wurde immer nervöser. Würde ihr Schwager es nicht rechtzeitig schaffen und seine Frau doch bei der Geburt alleine lassen? War etwas passiert, was es ihm unmöglich gemacht hatte aufzubrechen? Timas versuchte so gut es irgend möglich war, seine Frau zu beruhigen.
Dionie hingegen war vollkommen ruhig. Sie wusste Korin würde kommen. Er hatte es ihr versprochen. Ihr Mann hielt immer, was er versprach. Die Wehen folgten immer kürzeren Abständen. Es war klar, lange würde es nun nicht mehr dauern. Wo war Korin?
Buchstäblich in letzter Sekunde öffnete sich die Tür zum Kreissaal und ein blonder Mann mit Bart trat ein und eilte an die Seite seiner Frau. Glücklich schlossen Korin und Dionie sich in die Arme.
Mit der Unterstützung und der Ruhe, die ihr Mann ihr gab, war es für Dionie einfach ihre Tochter das Licht der Welt erblicken zu lassen. Weinend hätschelten Vater und Mutter das laut brüllende Mädchen mit dem feuerrotem Flaum auf dem Kopf. Dionie lächelte Korin an:
"Darf ich dir vorstellen: Helena Luca Skywalker"

° Es verging ein halbes Jahr mit schönstem Familienglück. Korin und Dionie kümmerten sich hingebungsvoll um ihre kleine Tochter, die von Tag zu Tag mehr lernte. Bald hatten sie einen krabbelnden rothaarigen Wirbelwind im Haus, der alles in den Mund steckte, was ihm in die kleinen Finger kam. Jedes Mal, wenn Helena einen ihrer Elternteile erblickte, lächelte sie ihr breites, glückliches Kinderlächeln. Sie fühlte sich vollkommen zufrieden und von ihren Eltern beschützt.

°Dieses Idyll bekam einen großen Dämpfer, als sich gleichzeitig politische Turbulenzen und eine Seuche auf einem entfernten Planeten abzeichneten. Nach einer langen Konferenz mit Callie und Timas beschlossen Korin und Dionie, Helena für die Zeit ihrer beiden Aufträge bei den Haleynes unterzubringen.
Helena verstand nicht, was plötzlich los war. Sie kannte die Gesichter von Callie und Timas, doch wo waren die ihrer Eltern? Mit großen unwissenden Kinderaugen beäugte sie die ihr eher unvertrauten Gesichter.

°Je älter Helena wurde desto mehr verstand sie, was mit ihr geschah. Sie lernte, dass ihre Eltern wichtige Dinge erledigen mussten, bei denen es für ein Kind wie sie es war zu gefährlich sein würde. In dieser Zeit wohnte sie bei Tante Callie und Onkel Timas und durfte mit ihren Cousine Sarissa und den Zwillingen Aric und Deric spielen.
Sie lernte die fünf zu lieben und in ihren Cousins so etwas wie Geschwister zu sehen.
Trotzdem kroch bei jedem Abschied ihrer Eltern eine Leere in Helenas Herz. Das Mädchen wurde aufbrausend und ihre Laune wechselte häufiger in weniger als einer Sekunde von ′Friede,Freude, Eierkuchen′ zu wildem Geschrei und Wutanfällen.
Sie fühlte sich verlassen und wählte doch die Einsamkeit, um mit den Gefühlen in ihrem Inneren fertig zu werden. Häufig schlich sie sich davon und streunte auf den Straßen von Naboo umher. Gefahr drohte ihr auf diesem friedlebenden Planeten nie.

°Wenn ihr Vater und ihre Mutter doch einmal da waren, verging keine gemeinsam verbrachte Zeit ohne öffentliche Auftritte. Stolz zeigte Korin seine hübsche Frau und seine süße Tochter der Öffentlichkeit. Dabei verkannte er Helenas zunehmende Stille als Schüchternheit. In Wirklichkeit begann Helena diese Auftritte zu hassen. Jeder kannte sie und sah sie doch nicht als die Person, die sie war, sondern als die Tochter berühmter Eltern, die zufällig auch noch von einem der bekanntesten Männer der Galaxie abstammte.

°Und bald hatte Korin noch einen Grund zur Freude. Am Anfang hatte man die sich bewegenden Gegenstände in Helenas Nähe und ihre schnellen Reflexe als Zufälle abgetan. Nach einiger Zeit waren sich Callie und Timas, bei denen Helena die meiste Zeit verbrachte, jedoch sicher, dass Helena machtsensitiv war. Das war eine ganz schöne Überraschung, denn seit seinem Urahn Ben Skywalker war niemand in Korins Zweig der Familie genug begabt gewesen, um zum Jedi ausgebildet zu werden. Nun hatte er eine Tochter, die seine Verbindung zu Luke Skywalker fester werden ließ. Stolz machte er Helenas Machtsensivität bekannt und kündigte an, dass seine Tochter eine Jedi werden würde, wenn der Orden sie annahm.

°Im Alter von fünf Jahren war es soweit. Helena wurde dem neuen Jedi-Orden vorgestellt und aufgenommen. Ihre Eltern sah sie dadurch auch nicht häufiger. Korin war zwar oft ebenfalls auf Coruscant, hatte jedoch oft anderes zu tun. Und Dionie nahm weiterhin Missionen in der ganzen Galaxis an. Nur der Name ′Skywalker′ erinnerte sie an ihre besondere Beziehung mit ihnen.
Trotzdem ruhten anfangs Augen aus der ganzen Neuen Republik auf ihr. Wie würde sich die Nachfahrin von Luke Skywalker schlagen? Schon in dieser frühen Phase ihrer Ausbildung wurde ihre Abstammung für Helena eher zu einem Fluch als zu einem Segen. Trotzig erzähle sie jedem, der es nicht hören wollte, sie sei Helena und nicht Luke Skywalkers Nachfahrin.

°Der Orden der Jedi griff jedoch bald ein und sorgte für die dringend benötigte Ruhe. Endlich hatte Helena Zeit, sich intensiv dem Studium der Macht zu widmen und auch die Anspielungen auf ihre Abstammung wurden weniger und verstummten innerhalb der Jedi bald so gut wie ganz.

°Helena bekam Velana ho′Ghima als ihre Meisterin. Sie war einer der Jedi, die in Helena nicht ausschließlich Luke Skywalkers Nachfahrin, sondern eine junge, begabte Jedi sah. Helena spürte dies sofort und akzeptierte sie daher. Trotzdem war das Verhältnis zwischen Meisterin und Padawan von Anfang an nicht perfekt. Velana kam nur schwer mit Helenas Hang zum Widersprechen und ihrer aufbrausenden Art klar. Außerdem brachte es sie auf die Palme, wenn ihre Schülerin nach einer ihrer Argumentationen für einige Stunden spurlos verschwand.
Über all das tröstete Velana jedoch der unbedingte Wille des Mädchens zu lernen hinweg. Helena saugte alles, was sie ihr beibrachte, wie ein Schwamm auf.

°Nur ein Problem blieb: Helena war nicht in der Lage sich lange zu konzentrieren und stillzusitzen. Bei den Meditationen versagte sie regelmäßig, weil sie einfach nicht die Ruhe fand, die notwendig war. Die ′normale′ Meditation meisterte sie manchmal. Wenn sie aber auch noch Dinge in der Luft halten musste, schaffte sie es vielleicht zwei Minuten. Dann schossen die Gegenstände kreuz und quer durch die Gegend. Mehr als einmal trafen sie dabei Personen, die unvorsichtig genug waren, sich ihr bei ihrer Meditation zu nähern.
In den ersten anderthalb Jahren versuchte Velana alles, was ihm einfiel, um Helena dazu zu bringen sich zu entspannen. Je mehr sie insistierte und ihr Vorschriften machte desto mehr lehnte Helena sich auf.
Jetzt zeigte sich auch eine weitere Eigenschaft Helenas, die ihre Meisterin sehr zu stören begann. Egal, was sie sagte, Helena widersprach.

°Nach anderhalb Jahren kam Velana die rettende Idee. Sie suchte alle Holocrone zusammen, die sich mit dem Lichtschwertkampf beschäftigten und setzte Helena davor. Es war beinahe beängstigend zu sehen, wie dieses kleine Mädchen regungslos auf die Holocrone starrte und sie ein, zwei, drei Mal anschaute, bis sie zielstrebig auf den Holocron deutete, der Ataru - eine der schwersten Formen - beschrieb und ihrer Meisterin ankündigte, sie wolle diese Form lernen. Velana verbiss sich jeden Kommentar, drückte Helena ein Übungslichtschwert in die Hand und begann sie zu unterweisen.

°Endlich platzte der Knoten bei dem Mädchen. Beim Lichtschwertkampf war sie in der Lage, die Macht fließen zu lassen. Helena und Velana begannen täglich zu üben. Am Anfang jedes Trainings war Helenas Gesichtsausdruck angespannt, am Ende lag ein glückliches Lächeln auf ihren Lippen. Wenn sie danach zu den Meditationsübungen wechselten, konnte sich Helena, ausgepowert vom Training, entspannen und meditieren. So machte sie endlich auch in anderen Jedi-Fertigkeiten Fortschritte.

°Als Helena acht Jahre alt war, wurde ihr kleiner Bruder Bran Skywalker geboren. Helena war überglücklich. Endlich hatte sie einen Menschen nur für sich. Ihr war bewusst, dass auch Bran - oder Brüderchen wie sie ihn zärtlich nannte - nicht viel von ihren Eltern haben würde. Deswegen kämpfte sie darum, Bran wenigstens einmal im Monat besuchen zu können und ihm kleine Aufmerksamkeiten zuzustecken, damit er sich nicht so alleine fühlte. Sie wusste, es war nicht genug, aber so viel wie sie in der Lage war zu geben.

°Helena machte - machmal langsame - stetige Fortschritte und im Alter von 11 Jahren baute sie unter Anleitung ihrer Meisterin ihr erstes Lichtschwert. Vorher hatte sie mit Velana zusammen die Kristalle gesucht. Sie hatte Helena auf verschiedene Planeten mitgenommen und sie alleine einige Tage die passenden Kristalle für sich suchen lassen. Am Ende kam ein prachtvolles, tiefblau leuchtendes Lichtschwert zustande, auf das Helena mehr als stolz ist.
Im Alter von 12 Jahren durfte sie ihre Meisterin zum ersten Mal auf eine Mission begleiten. Es war nur eine diplomatische Mission auf einem kürzlich der Neuen Republik beigetretenen Planeten, doch Helena war unheimlich aufgeregt. Ihre allererste Mission!
Die ersten Tage liefen sehr gut, bis sie wieder einmal mit Velana aneinander geriet. Aufgebracht verließ sie die Unterkunft der Jedi und wanderte durch die Straßen der Hauptstadt.

°Durch Zufall - oder die Macht? - gelangte sie in ein Viertel, in dem ein illegales Gleiterrennen vorbereitet wurde. Mit großen Augen sah Helena zu und wünschte sich sehnsüchtig teilnehmen zu können.
Wieder kam der Zufall ihr zur Hilfe. In ihrer Nähe schrie jemand auf und plötzlich fingen alle um sie herum an zu fluchen. Der Pilot einer der Gleiter hatte sich beim Vorbereiten verletzt und konnte nicht starten. Helena fasste sich ein Herz und bot sich an.
Der Eigentümer des Gleiters warf einen Blick auf Helenas junges Gesicht und ihre Jedi-Robe. Seine Augen glitzerten. Eine Jedi als seine Pilotin? Besser konnte es nicht kommen. Grob packte er Helena, starrte ihr in die Augen und drohte mit leiser, gefährlicher Stimme: "Wenn du mich verrätst, Jedi, dann kann dir niemand mehr helfen! Ich kriege dich und du blutest für deinen Verrat!"
Nicht im Geringsten eingeschüchtert nickte Helena und erwiderte:
"Ich bin unter einer Bedingung einverstanden: Wenn Ihr mich verratet, dann kann Euch niemand mehr helfen! Ich kriege Euch und Ihr blutet für Euren Verrat!"
Verblüfft starrte der Mann Helena an und brach in schallendes Gelächter aus.
"Also sind auch Jedi nicht immer so brav wie sie gerne tun!"
Helena lächelte nur und ließ sich von dem Mann in ein kleines Häuschen führen. Dort reichte er ihr neue Kleider und einen Helm, der ihr leuchtend rotes Haar verdeckte. Er zog sich zurück, während Helena sich umzog und erteilte ihr danach einige Tipps und Anweisungen. Helena speicherte sie ab und setzte sich auf den Sattel des Gleiters. Bald würde es losgehen!

°Am Anfang des Rennens hatte Helena so einige Probleme. Sie war erst selten mit einem Gleiter geflogen und dieses Modell war auch noch ungewohnt zu bedienen. Doch ihr kamen die Macht und ihre Gene zu Hilfe.
Mitte des Rennens beherrschte Helena den Gleiter perfekt und überholte der Reihe nach alle ihre Konkurrenten. Die Schnelligkeit sang in ihrem Blut und die Macht floss durch sie.
Zum ersten Platz reichte es nicht, aber sie war nach einem harten Finish verdiente Zweite. Der Eigentümer des Gleiters war hellauf begeistert und wollte Helena gar nicht mehr gehen lassen. Sie ließ sich jedoch nicht überreden und daher wollte er ihr einen Teil seines Gewinns abgeben, den Helena aber ablehnte. Sie verdiente das Geld nicht. Außerdem hatte sie etwas viel wertvolleres gefunden: eine neue Art, wie die Macht zu ihr sprach.

°Trotz dieser Erkenntnis nahm Helena bis zu ihrem 16. Lebensjahr an keinem Gleiterrennen mehr teil. Sie wusste, es war verboten und sie wollte auf keinen Fall, dass die Jedi oder ihre Familie es herausfanden.
Erst erneuter großer Streit mit ihrer Meisterin brachte sie dazu, erneut die illegale Szene zu suchen. Sie fand sie in einer der unteren Ebenen von Coruscant. Dieses Mal trug Helena keine Robe und hatte sich ein Tuch um ihre auffallenden Haare gewickelt. Sie wusste, es würde schwierig werden einen Gleiter zu bekommen, auf dem sie starten konnte.
Der Zufall half. Ein junger Pilot brüstete sich mit seinem Können und forderte die Personen um ihn herum auf, sich mit ihm zu messen. Er habe noch einen zweiten Gleiter und wenn sein Herausforderer gewann, würde er den Gewinn einstreichen können. Helena zögerte nicht lange. Mit einem herausfordernden Lächeln stachelte sie den jungen Piloten so lange auf bis er auf den zweiten Gleiter wies:
"Hier! Dann wollen wir doch mal sehen, ob du so gut bist wie du behauptest!"
Helena frohlockte. Sorgfältig überprüfte sie die Maschine und fand zu ihrem Erstaunen keine Veränderungen, die den Gleiter unbrauchbar machen würden. Das wunderte sie zwar etwas, war aber wild entschlossen ihre Chance zu nutzen.

°Dieses Rennen gewann Helena mit Abstand. Kleinlaut kam der junge Pilot zu ihr:
"Ich habe noch nie jemanden so fliegen sehen wie dich! Hier hast du deinen Gewinn!"
Kopfschüttelnd wies Helena die Credits zurück.
"Ich will das Geld nicht. Ich will die Möglichkeit weiterhin an den Rennen teilnehmen zu können. Falls ich gewinnen sollte, darfst du das Geld behalten. Ich will nur teilnehmen!"
Der junge Mann starrte sie verständnislos an.
"Du...Du willst WAS? Und ich darf..." Helena nickte. Mit plötzlicher Sympathie schaute der Pilot sie an. Die Jedi konnte in seinen Augen eine Freundlichkeit entdecken, die normalerweise gut verborgen wurde. Sie mochte den jungen Mann. Und er überraschte sie erneut.
"Gut, ich bin einverstanden. Aber du sollst auch etwas haben: Ich schenke dir die Hälfte dieses Gleiters. Ich werde ihn in Stand und für dich bereit halten, solltest du erneut starten wollen."
Dieses Angebot wies Helena nicht zurück und die beiden besiegelten ihren Pakt mit einem Handschlag.
Seitdem nimmt Helena, wenn sie kann, regelmäßig an den Gleiterrennen in Coruscant teil. Nicht jede Woche, aber mindestens einmal alle zwei Monate. Öfter vermeidet sie, denn sie möchte ihr Hobby vor den Jedi und ihrer Familie geheim halten.

°Bis jetzt hat Helena (manchmal langsame) kontinuierliche Fortschritte in der Beherrschung der Macht gemacht, aber zum Ende ihrer Ausbildung hin, zeichnen sich neue Probleme ab. Sie und ihre Meisterin hatten von Anfang an manchmal ein sehr ambivalentes Verhältnis zueinander. Velana war einerseits froh, eine so begabte Schülerin zu haben, andererseits war es anstrengend mit Helena fertig zu werden. Helena argumentiert und hinterfragt gerne, ist leicht aufbrausend und manchmal einfach nicht aufzufinden. Auf ein entschiedenes ′Stop!′ ihrer Meisterin hat sie jedoch eigentlich sofort gehört.

°Mit der Zeit hatte sich jedoch das Verhältnis zwischen Meisterin und Padawan-Schülerin verschlechtert. Velana fühlte sich von Helena nicht respektiert und mit Helenas Fortschritten in der Beherrschung der Macht wurde die Grundlage der Beziehung zwischen den beiden immer mehr in Frage gestellt. Schließlich entschied sich Velana nach einem erneuten Streit und dem stundenlangen Verschwinden von Helena dazu, sich von ihrer Schülerin zu trennen, da sie sich nicht mehr in der Lage sah, die Ausbildung Helenas fortzusetzen; trotz der Tatsache, dass Helena ebenfalls noch nicht bereit für die Prüfung zum Jedi-Ritter ist.

°Diese Entwicklung stürzte die Skywalker in tiefe Zweifel über sich selbst und ihre Zukunft bei den Jedi. Sie fühlte sich verletzt und verraten, suchte aber auch die Fehler bei sich selbst und fand im Rückblick erschreckend viele. So stellte sich für sie die Frage, ob sie überhaupt würdig war, eine Jedi zu sein. Nicht ohne Grund kam es nur äußerst selten und in gravierenden Fällen vor, dass ein Meister sich von seinem Padawan trennte. Sollte Velana etwas in ihr gesehen haben, dass nicht zu einem Jedi passte?

°Die Tage nach Velanas Mitteilung verbrachte Helena zwischen tiefer, lähmender Verzweiflung und hektischer Aktivität. Sie traute sich nicht, den Tempel zu verlassen, um nicht den Ruf vor den Rat zu verpassen, dem sie abwechselnd mit einer Mischung aus Erwartung und Furcht entgegensah oder es am liebsten weit von sich geschoben hätte.
Da sie zu aufgewühlt war, um sich in eine Meditation zu begeben, saß sie in stillen Stunden einfach nur auf ihrem Bett und grübelte. Den Rest der Zeit verbrachte sie in einer der Trainingshallen und widmete sich verbissen der Verbesserung ihrer Lichtschwerttechniken. Dabei versuchte sie, so gut wie möglich anderen Jedi aus dem Weg zu gehen, da sie sich vor dem Geflüster fürchtete. Eine Skywalker, die von ihrem Meister verlassen wurde. Diese Nachricht musste sich wie ein Lauffeuer im Tempel verbreitet haben.

°Dann endlich war es so weit. Der Ruf vor den Rat erreichte Helena im Speisesaal des Tempels. Befangen und voller Befürchtungen trat die Padawan-Schülerin vor die Ratsmitglieder, fest damit rechnend, dass diese Minuten die letzten ihres Lebens als Jedi sein würden.
Doch es kam anders. Nach einem intensiven Gespräch verkündete Dariana Kenobi, Großmeisterin der Jedi, dass sie Helena als ihren Padawan annähme. Die Skywalker glaubte zuerst sich verhört zu haben, aber da Dariana sie im nächsten Moment zu einer Mission einteilte, konnte sie die vergangenen Sekunden nicht geträumt haben. Betäubt und wie in Trance verließ der neue Padawan der Großmeisterin den Ratssaal. Sie würde eine Jedi bleiben! Nur langsam drangen die Glücksgefühle durch den Schock.

°Auch die folgende Mission auf Vortex erlebte Helena wie durch einen Schleier, der erst zerrissen wurde, als sie den Gleiter steuern musste, mit dem sie und zwei andere Jedi Attentäter verfolgten, die einen Anschlag auf den Vizekanzler verübt hatten. Endlich wieder sie selbst begann die Skywalker schon einmal provisorisch, sich Erklärungen für ihr in vielen Rennen erworbenes Geschick als Gleiterpilotin zurechtzulegen, die sich im Abschlussgespräch als sehr nützlich herausstellten.

°Kurz nach der ersten gemeinsamen Mission überraschte Dariana ihren Padawan mit dem Angebot, sie auf eine geheime Mission zu begleiten. Überwältigt von dem Vertrauen, dass ihr Meister schon nach so kurzer Zeit in sie setzte, stimmte Helena dem Ansinnen zu. Und als sie erfuhr, dass es um eine Seuche ging, bot sie an, auch ihre Mutter um Hilfe zu bitten. Dariana nahm dieses Angebot an und so kam es, dass sich alle drei auf Dathomir trafen. Diese Mission bestand aus vielen Höhen und Tiefen, brachte Padawan und Meister jedoch insgesamt näher zusammen.

°In den nächsten drei Jahren vervollständigte die Großmeisterin Helenas Ausbildung. Im Tempel und auf weiteren Missionen verfestigte sich das Band zwischen ihnen. Jedoch teilte die Skywalker auch Darianas Meinung nicht immer. Im Gegensatz zu Velana nahm diese Helenas Einwände allerdings ernst und verwarf sie nicht von vorneherein. So wurde ihre Beziehung niemals zu sehr belastet. Die Skywalker fühlte sich respektiert und dadurch in die Lage versetzt, ihrem neuen Meister mehr und mehr zu vertrauen. Eines verheimlichte sie aber auch Dariana: Ihre Gleiterrennen! Sie achtete aber noch mehr auf Diskretion.
Offen behandelte sie jedoch ihren Wunsch, ihre fliegerischen Fähigkeiten zu verbessern. Durch Zufall war Helena aufgefallen, dass ihre Platzangst verschwand, wenn sie sich auf die Steuerung des Schiffes konzentrierte. Wann immer sie Zeit fand, steuerte sie nun die verschiedensten Schiffstypen, derer sie habhaft werden konnte.

°Unter Dariana fühlte sich Helena so wohl wie noch nie zuvor. Nur in einer Sache wurde sie unsicherer und unsicherer. Bis jetzt war die Skywalker davon ausgegangen, dass ihre Berufung diejenige des Kriegers sein würde. Doch je mehr Fortschritte sie in der Beherrschung ihrer Lichtschwerttechniken machte, desto größer wurden ihre Zweifel, ob Krieger der richtige Weg für sie war.
Sie hatte das Gefühl, sich zu sehr auf ihre Lichtschwerter zu verlassen. Nicht nur im Kampf, was ja prinzipiell in Ordnung wäre, sondern auch als Mittel einen Zugang zur Macht zu finden. Immer dringender stellte sich ihr die Frage, ob sie sich möglicherweise zu sehr in eine Richtung verrannt hatte, die gar nicht die ihre war. Sie konnte doch nicht den Rest ihres Lebens beinahe nur dann eine ungetrübte Verbindung zur Macht haben, wenn sie kämpfte. Diese Abhängigkeit entsprach nicht ihrem Wesen.

°Das letzte Jahr ihrer Ausbildung, in dem sie eine Spezialisierung wählen muss, rückt näher und näher, doch zu einer Entscheidung war die Skywalker noch immer nicht gekommen.



Vorname
°Helena Luca

Namensbedeutung
°Helena bedeutet ′die Leuchtende′ und Luca ′hell, weiss′.

Spitzname
°Eigentlich mag es Helena nicht gerne mit einem Spitznamen bedacht zu werden. Wenn es aber einmal schnell gehen muss, lässt sie sich auch ausnahmsweise "Lena" oder "Luca" rufen.

Alter
°Helena hat schon ganze 21 Jahre auf dem Buckel.

Rasse
°Mensch

Herkunft
°Naboo


Aussehen
°Helena ist mit ihren 1,75 m größer als ihre Mutter und auch leicht größer als ihr Vater. Ihre kupferroten Locken trägt sie seit einigen Jahren in Rastazöpfen, die ihre Eltern und ihren ehemaligen Meister fast in den Wahnsinn getrieben hätte. Für besondere Anlässe lässt Helena sich auch dazu herab, ihre Rastazöpfe hochgesteckt zu tragen. Die strahlend blauen Augen hat sie von ihrem Vater geerbt.
Sie hat die helle Haut vieler rothaariger Menschen. Viele beneiden Helena um den klaren Teint ihrer Haut.
Helenas Figur ist schlank und drahtig. Durch das viele Training ist sie recht muskulös.


Vorlieben
° Alleine sein
Schon früh in ihrem Leben hat Helena sich gerne zurückgezogen. Nicht in irgendein Zimmer, denn dort fühlt sie sich eingesperrt. Sie war alleine unterwegs und erforschte Naboo, so weit es ihr möglich war.
Auch heute noch ist Helena gerne alleine unterwegs, wenn ihr die Menschen um sie herum zu viel werden. Still und heimlich - und ohne sich abzumelden - schleicht sie sich davon.

° Schnelligkeit
Auch Helena hat die Vorliebe der Familie für Schnelligkeit geerbt. Keiner weiß, dass sie manchmal an einem der vielen Gleiterrennen teilnimmt. Wenn sie mit der Maschine verschmilzt, ist Helena wunschlos glücklich.
Seit einigen Jahren hat sie ebenfalls die Fliegerei für sich entdeckt. Die Möglichkeit ohne Rücksicht auf planetarische Verhältnisse ein Schiff steuern zu können, ist noch einmal eine Steigerung zu den Rennen mit den Gleitern.

° Lichtschwertkampf
Zusammenhängend mit Helenas Vorliebe für Schnelligkeit, hat sie ein Faible für den Kampf mit Lichtschwertern. Sie genießt die schnellen, präzisen Bewegungen, bei denen man sich selbst vergessen kann und ganz in dem Tanz mit den Schwertern aufgehen kann. Beim Schwertkampf ist Helena eins mit sich selbst. Es ermöglicht ihr, ihre explosive Seite und ihre Zielstrebigkeit zu vereinen.

° Neue Dinge erleben
Helena ist äußerst neugierig. Nichts geht über den Nervenkitzel, den die Konfrontation mit neuen, unbekannten Dingen und Situationen mit sich bringt.

° Argumentationen
Mit anderen Personen zu argumentieren und kontroverse Meinungen auszutauschen, ist eine von Helenas Lieblingsbeschäftigungen. Sie genießt es, sich mit anderen Personen ′zu streiten′ und wie sich am Ende eine Lösung herauskristallisiert.

° ihrem Bruder eine Freude machen
Sie weiß, wie hart es ist von den Eltern quasi abgegeben zu werden. Deswegen tut sie alles, um Bran so oft wie möglich kleine Sachen mitzubringen und ihm eine Freude zu machen. Sein dankbares Lächeln lässt regelmäßig ihr Herz schmelzen.

° Essen mit der Familie
Wenn Helena mit Callie, Timas, Sarissa, Aric, Deric und Bran an einem Tisch sitzt, fühlt Helena sich zu Hause.


Abneigungen
° schnell beleidigte Menschen
Da Helena gerne argumentiert und dabei manchmal auch ironisch wird, mag sie es gar nicht, wenn ihr Gegenüber plötzlich eine beleidigte Schnute zieht und empört von dannen zieht.

° engstirnige Menschen
Helena versteht nicht, wie man auf seiner Meinung beharren und sich selbst am wichtigsten nehmen kann. Ihrer Meinung nach hat jeder ein Recht sich auszudrücken, muss sich dabei aber auch von guten Ideen und Ansichten der anderen inspirieren und beeinflussen lassen.

° geschlossene Räume
Zwar ist Helena gerne alleine, aber auf keinen Fall in geschlossenen Räumen. Sie fühlt sich ganz schnell eingesperrt und muss dann unbedingt raus. Wenn es sich einmal nicht vermeiden lässt, drinnen bleiben zu müssen, setzt Helena sich an die Tür oder ein Fenster. Dort findet sie es erträglich.
Auch in ihrem eigenen Zimmer lässt sie immer entweder die Tür oder alle Fenster offen.
Ihr Ungehagen Sternenschiffen gegenüber hat Helena in dem Augenblick überwunden, in dem sie entdeckte, dass es ihr unglaublichen Spaß bringt, sie zu fliegen.

° ihre Abstammung
Natürlich ist Helena stolz in eine Familie wie die ihre hineingeboren zu sein und sie möchte auch nichts daran ändern. Was sie aber stört ist, wenn man sie allein auf ihre Abstammung reduziert. Sie hasst es nur als ′Korin Skywalkers Tochter′ oder ′Dionie Skywalkers Tochter′ (oder noch schlimmer ′Luke Skywalkers Nachfahrin′) vorgestellt zu werden oder wenn alle um sie herum zu flüstern beginnen, wenn sie herausfinden, wer sie ist. Sie ist Helena. An dem, was ihre Eltern vollbringen, hat sie nicht den geringsten Anteil. Und vor allem kann sie sich das, was Luke und Leia vor vielen Jahren leisteten, nur durch die Verwandtschaft nicht auf die Fahnen schreiben.

° Vorschriften
Durch Vorschriften fühlt Helena sich schnell eingeschränkt. Sie kann besonders diejenigen Vorschriften nicht leiden, die einfach da sind, nicht diskutiert werden und die aus ihrer Sicht keinen Sinn machen. Wenn sie weiß, es ist wichtig, den Vorschriften, die ihr gemacht werden zu folgen, tut sie es ohne Widerrede. Bei Kleinigkeiten jedoch fällt ihr der Gehorsam manchmal schwer.

° Routine
Nichts ist langweiliger als Routine. Warum bloß muss man alles genau gleich machen, wie die Male davor?

° Das Imperium
Wie sollte es bei der Familie anders sein, Helena kann das Imperium überhaupt nicht leiden. Ihrer Meinung nach sollte jeder Planet frei wählen dürfen, zu wem sie gehören wollen und nicht unterdrückt, ausgebeutet und drangsaliert werden.


Stärken
° Die Macht ist stark in ihr
Ebenso wie in der früheren Skywalker-Familie ist die Macht in Helena außergewöhnlich stark. Ob sie ihr volles Potential schon ausgeschöpft hat oder jemals ausschöpfen wird, ist jedoch unklar. Ihre Wut und ihre manchmal überhand nehmende Konzentrationsschwäche gestalten ihren Zugriff auf die Macht oftmals schwierig.
An diesem Zustand hat sich zum Ende ihrer Ausbildung als Jedi-Ritter hin nicht viel geändert. Selbstverständlich ist ihr Verständnis und ihre Beherrschung der Macht mit den Jahren tiefer und besser geworden. Aber auch jetzt noch fällt es ihr oft schwer, einen stetigen Kontakt mit der Macht zu halten. Ihre Rastlosigkeit und häufig schwer kontrollierbares Wesen verhindern den vollen Zugang zu ihrem Potential.

° Lichtschwertkampf
Da der Lichtschwertkampf ihrem Wesen so entgegenkommt und sie dabei keine Probleme hat, die Macht fließen zu lassen, hat Helena es trotz ihrer jungen Jahre schon zur Meisterschaft mit dem Lichtschwert gebracht.
Sie beherrscht Ataru, die vierte und sehr aggressive Form des Lichtschwertkampfes. Diese Form kommt ihrem Wesen sehr entgegen. Helena genießt es mit vollem Körpereinsatz zu kämpfen und Salti, Sprünge und Wirbel in ihren Kampf einzubauen. Ihre Waffe und sie verschmelzen regelrecht zu einer Einheit und da das Tempo, mit dem sie den Kampf betreibt, sehr hoch ist, verschwimmt sie sozusagen mit der Umwelt.
Da Helena aber weiß, dass diese Form sehr große Schwächen in der Defensive hat, hatte sie ihre vormalige Meisterin gebeten ihr Shien So, die defensive Ausprägung der fünften Form beizubringen. Auch bei dieser Form des Lichtschwertkampfes sind die Bewegungen des Körpers sehr wild und aggressiv, gleichzeitig jedoch leichtfüßig, was Helena sehr schätzt. Unter Dariana hat die Skywalker diese Ausbildung fortgesetzt. Aus dem anfänglichen Einbauen mancher Elemente des Shien So in einen Kampf ist mit der Zeit ein Stil geworden, der Ataru und Shien So miteinander verbindet und die Schwächen der einen Form mit den Stärken der anderen ausgleicht...meistens jedenfalls.

° Zielstrebigkeit
Wenn Helena sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, tut sie alles, um ihr Ziel zu erreichen. Sie schafft es sogar sich zu konzentrieren und ihre Ungeduld zu überwinden, solange nur am Ende das gewünschte Ergebnis herauskommt.

° Schnelligkeit
Helenas ganzes Wesen ist auf Schnelligkeit ausgerichtet. Ihre Reflexe sind wirklich außerordentlich gut und alle Aufgaben - die sie interessieren - erledigt sie in Rekordgeschwindigkeit.

° Neugier
Es gibt bestimmt wenige Menschen, die so neugierig sind wie Helena. Sie liebt es, Neues zu erleben und ist allem gegenüber erst einmal aufgeschlossen. Auch wenn das nicht immer so bleibt, entdecken will sie trotzdem alles. Auch die schlechten Sachen. Denn nur, wenn man sie kennt, kann man aus ihnen lernen und es besser machen.

° Humor
Egal wie trübsinnig eine Situation ist, Helena versucht immer sie aufzulockern. Sie findet Humor kann nie schaden und hilft über so manche traurige Begebenheit hinweg. Sie versucht, immer etwas fröhliches in Situationen zu finden und es mit anderen zu teilen.

° Optimistin
Helena würde niemals von Anfang an eine Sache als verloren aufgeben. Irgendetwas kann man immer tun, um die Situation zu verbessern. Selbst wenn man jemandem nur die Hand hält oder einfach nur da ist, macht man manches besser. Helena kämpft bis zum Schluss und manchmal darüber hinaus. Oft genug wendet sich das Blatt, wenn sie sich nur genug bemüht.

° Gerechtigkeitssinn
Helena hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sie versucht alle um sie herum gerecht zu behandeln und keine Vorurteile zu haben.

° Durchsetzungsvermögen
Hartnäckig wird Helena alles verfolgen, was ihr als eine gute Idee vorkommt. Mit Charme, Witz und guter Argumentation schafft sie es so manches Mal Zweifler zu überzeugen. Ihre Sturheit würde es auch gar nicht zulassen, kampflos ihre Ideen aufzugeben. Das ist die gute Seite der Sturheit in ihrem Leben.


Schwächen
° Ungeduld
Für Helena können die Dinge gar nicht schnell genug gehen. Sie mag es nicht, lange auf Ergebnisse warten zu müssen. Auch so manche Aufgabe würde sie am liebsten abbrechen, wenn sich nicht innerhalb der ersten Stunde irgendetwas in die Richtung bewegt, die sie möchte. Es kann durchaus vorkommen, dass halb fertige Sachen einfach liegenbleiben oder in einem Anfall von Frustration an die nächste Wand klatschen. Ausgenommen davon sind Aufgaben, die Helena sehr wichtig sind. Nur bei ihnen kann sie ihre Ungeduld beherrschen und ausdauernd auf das Endergebnis hinarbeiten.

° Konzentrationsschwäche
Ihre Konzentrationsschwäche hängt mit der Ungeduld zusammen. Sobald Helena etwas zu lange dauert, wird sie ungeduldig und gleichzeitig nimmt ihre Konzentration rapide ab. Selbst wenn sie die Aufgabe zu Ende bringt, kann es durchaus sein, dass sich durch die Unkonzentriertheit Fehler eingeschlichen haben. Dann muss sie natürlich von vorne beginnen, was weder ihrer Laune noch ihrer Ungeduld entgegen kommt. Manchmal führt dies zu einem Teufelskreis, der entweder in einem Wutausbruch oder in einer ihrer Fluchten mündet.

° Wut
Helena gerät schnell in Wut. Ihr Temperament leuchtet auf wie eine Flamme und ergießt sich in Form eines Wutausbruchs über die armen Personen, die gerade zugegen sind. Nachtragend ist Helena jedoch nicht. Meistens ist ihre Wut genauso schnell verraucht wie sie aufgeflammt ist. Trotzdem birgt natürlich jeder Wutanfall das Risiko der Dunklen Seite in sich. Helena weiß um die Gefahr und achtet streng darauf, sich nicht verführen zu lassen.

° Sturheit
Zwar hat Helenas Sturheit auch gute Seiten, aber ebenso viele Schlechte. Ihr Sturkopf verbietet es Helena, sich manchmal aus Situationen zurückzuziehen, obwohl sie eigentlich genau weiß, dass sie ′verloren′ hat. Sie hilft außerdem nicht wirklich dabei, Anweisungen zu befolgen, von denen Helena überzeugt ist, sie seien unnötig oder falsch.

° Meditation
Die Ruhe zu erreichen, die für eine tiefe Meditation notwendig ist, fällt Helena außerordentlich schwer. Ihre Meisterin bringt sie schier zur Verzweiflung, wenn sie nach einer Weile anfängt, unruhig hin- und herzurutschen, obwohl sie eigentlich tief meditieren sollte. Um meditieren zu können, hat Helena einen Trick parat: Sie kämpft bis zur Erschöpfung mit ihrem Lichtschwert. So ausgepowert fällt es ihr leichter, die Konzentration und Ruhe zu erreichen.

° Klaustrophobie
Helenas Klaustrophobie ist zwar nicht stark, aber eindeutig vorhanden. Es fällt ihr schon schwer in größeren geschlossenen Räumen zu sein, wenn nicht die Tür oder Fenster offen sind. Kleine Räume beziehungsweise Kisten (oder so) versucht sie so gut wie möglich zu vermeiden.
Lange Zeit fühlte sich Helena auch auf Sternenschiffen nicht unbedingt gut, hatte sie aber als notwendiges Übel akzeptiert. Das änderte sich rapide, als sie den Spaß der Fliegerei entdeckte. Seitdem liebt sie es, die verschiedenartigsten Schiffe zu steuern.
Ihre Jedi-Ausbildung hat Helenas Zustand verbessert, da sie gelernt hat, sich besser zu beherrschen.

° aufbrausende Art
Man kann gar nicht so schnell gucken wie Helena in Rage gerät. Anstatt erst einmal genauer nachzudenken, ob sie auch alles richtig verstanden hat, fährt sie sofort auf. Für einen Jedi, von dem man Ruhe, Verständnis und Einsicht erwartet, nicht die beste Eigenschaft.

° Autoritätsproblem
Ob es daran liegt, dass sie nicht bei ihren Eltern aufgewachsen ist oder nicht: Helena lässt sich ungerne etwas vorschreiben. Alle Vorschriften, die ihr gemacht werden, durchleuchtet sie gründlich und findet nicht selten Ansatzpunkte, um zu diskutieren. Es vergeht kein Tag, an dem sie nicht zu irgendjemanden, der ihr etwas vorschreibt sagt: "Warum?" Ihre alte Meisterin hatte in dieser Hinsicht sehr mit Helena zu kämpfen.
Unter Dariana ist diesen Problem nicht mehr so ausgeprägt, da die Großmeisterin ihren Padawan in viele ihrer Entscheidung die Ausbildung betreffend miteinbezogen hat. So fühlt sich Helena respektiert und ihr Drang zu streiten ist abgemildert. Nur selten lehnt sich die Skywalker noch offen gegen ihren Meister auf.

° manchmal unsensibel
Wenn Helena Witze reißt oder ihren Mund aufmacht, ohne vorher nachzudenken, kann es durchaus vorkommen, dass Worte herauskommen, die andere verletzen. Das ist jedoch nie böse gemeint und Helena ist sich nicht zu schade dafür sich zu entschuldigen.


Charakter
°Helenas Charakter ist sehr zwiegespalten. Einerseits ist sie gerecht, optimistisch, humorvoll, neugierig und oft hilfsbereit, andererseits aber unheimlich aufbrausend, stur, ungeduldig und manchmal wütend, halsstarrig, unsensibel und arrogant.
Ob dieser Zwiespalt davon herrührt, dass ihre Eltern sie nicht selber aufgezogen haben, weiß Helena nicht ganz so genau. Jedenfalls kann sie sich nicht erinnern, jemals anders gewesen zu sein. Schon als kleines Kind wechselte ihre Laune häufiger in weniger als einer Sekunde von ′Friede,Freude, Eierkuchen′ zu wildem Geschrei und Wutanfällen.
Um sich wieder in den Griff zu bekommen, lernte Helena schon früh die Einsamkeit lieben. Wenn sie alleine ist, gibt es keine äußeren Reize, auf die sie reagieren muss. Erst war ihr Zimmer ihre Oase der Ruhe, doch schnell fühlte sie sich eingesperrt. So fing sie an, alleine herumzustreifen und Naboo so weit wie es ihr als kleines Kind möglich war zu erkunden. Es ist nicht übertrieben, wenn man sie als etwas eigenbrötlerisch bezeichnet, aber seitdem ist Helena beherrschter.
Helena ist die Erste, die zugibt, dass ihr Charakter für einen Jedi alles andere als optimal ist. Ihre Wut, ihre aufbrausende Art und die Ungeduld bringen sie manchmal gefährlich nahe an den Rand der Dunklen Seite. Doch sie weiß genau, ohne die Regeln und die Sicherheit, die der Orden der Jedi ihr gibt, hätte sie diese Grenze entweder schon lange überschritten oder sie wäre vollkommen verrückt geworden. Nur durch die inneren Einsichten, die die Jedi-Ausbildung mit sich bringt, weiß Helena um die Gefahr, in der sie schwebt und kann ihre unterschiedlichsten Eigenschaften so ausbalancieren, dass ein ausgewogenes Ganzes bei herauskommt.
Das heißt nicht, dass sie nicht immer noch schnell aufbraust, weniger ungeduldig und stur oder halsstarrig wäre. Sie kennt nur ihre Schwächen, arbeitet daran und achtet darauf, dass auch ihre positiven Seiten Möglichkeiten haben sich zu manifestieren.


Hab und Gut
° zwei Lichtschwerter
Während ihrer Ausbildung baute sich Helena ihr eigenes Lichtschwert. Sie ist unheimlich stolz auf diese Arbeit und auf die tiefblau leuchtende Klinge, für die sie die Kristalle in langen Suchen gefunden hatte.
Außerdem baute sie vor einigen Jahren ein weiteres kleines Lichtschwert, weil sie in einem Holocron gesehen hatte, dass manche Jedi früher mit einem großen und einem kleinen Lichtschwert kämpften. Diese Klinge leuchtet in derselben Farbe wie ihre Haare.

° mehrere Jediroben
Helena nennt mehrere Jediroben in den Farben schwarz, braun, weiß und grün ihr eigen.

° mehrere sündhaft teure Kleider
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden als Tochter von Korin und Dionie Skywalker aufzutreten. Zu diesen Anlässen trägt Helena eins der Kleider, die ihre Tante Callie für sie ausgesucht hat. Callie verwahrt sie auch, denn Helena würde sie liebend gerne verschwinden lassen.

° einen halben Gleiter
Durch eine Wette ist Helena stolze Miteigentümerin eines Gleiters. Davon darf jedoch niemand etwas wissen, weil sie mit ihm an den Rennen teilnimmt.


Person auf dem Avatar:
von Shariyma aus der Avatarschmiede




Erfahrung




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